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Symbolisieren Steine Weisheit oder Starrheit?

Auge im Stein – 10 philosophische Betrachtungen

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Ein Tag beginnt und es folgt eine Nacht

Philosophische Betrachtungen - Tag und Nacht

Kleine Leseprobe: 

„Nein, nein so stimmt es auch nicht ganz“, setzte er seinen Monolog fort.
„Die Wurzeln meines Dilemmas liegen schon viel weiter zurück. Die Familiengeschichten wurden mir von Alena, meiner Großmutter, bestimmt tausendmal in allen Einzelheiten erzählt. Seit Generationen waren alle Familienmitglieder recht plötzlich gestorben. Nun war ich der Einzige auf dieser Welt, der die Geschichte und die Gene meiner Familie in sich trug. Es wäre an mir gelegen, das Erbgut weiterzugeben. Aus jugendlichem Unverständnis, fast schon willkürlich, hatte ich mich geweigert, dies zu tun. Nun tut es mir leid, sehr leid sogar. Könnte ich noch einmal zurück, würde ich ganz bestimmt alles anders machen.“

***


„Früher, vor und erstaunlicherweise auch während dem ersten Weltkrieg, waren meine Vorfahren eine der angesehensten Familien weit über die Stadtgrenzen, sogar Landesgrenzen hinaus gewesen. Der Urgroßvater mütterlicherseits hatte ein gut florierendes Handelsimperium in Prag. Im zweiten Weltkrieg hatte er dann alles verloren und mit einem Schlag war er arm. Natürlich konnten sie mit dieser für sie fremden Situation überhaupt nicht umgehen. Familien wurden getrennt. Hass und Missgunst hatten sich in die Herzen der noch übriggebliebenen Bewohner gebohrt. Mein Urgroßvater konnte die Tatsache, dass man ihm alles genommen hatte, was er sich so hart über Jahrzehnte aufgebaut hatte, nicht verkraften. Ganz klein und nur mühsam hatte er sich vom Schuhverkäufer bis zum reichsten Mann weit und breit hochgearbeitet. Und nun hatte er aufgrund von politischen Entscheidungen, über Nacht alles verloren. Die Welt drehte sich weiter. Ein neuer Tag brach an, dem folgte eine Nacht und wieder folgte ein Tag im Wandel der Jahreszeiten. So vergingen die Jahre. Nur für den Urgroßvater blieb die Zeit stehen. Er konnte den Schmerz über seinen Verlust absolut nicht überwinden. Dazu kam noch der Umstand, dass seine einzige Tochter, die er über alles liebte, diesen „österreichischen Arbeiter“ heiratete. Meine Großmutter zog im Streit aus Stolz und Trotz zu meinem Großvater. Es war für sie ein anderer Mann bestimmt gewesen, ein standesgemäßer, aus gutem Haus, wohlhabend und gebildet. Hätte der Urgroßvater damals nicht so grob reagiert, wäre gar nichts passiert. Wahrscheinlich wäre die ganze Beziehung wieder im Sand verlaufen, denn damals war sie noch gar nicht so verliebt gewesen. Dadurch, dass er sich so starrköpfig dagegen gesträubt hatte, die Wünsche seiner Tochter zu respektieren, hatte sie sich genau für meinen Großvater entschieden. Sie packte nur ganz wenige Sachen zusammen und zog aus Prag zu ihm in das einfache Haus, nahe an der Grenze.“

 10 philosophische Betrachtungen

Der Beginn der Evolution liegt Ewigkeiten zurück. Wie sich die Welt entwickelte, seit Adam und Eva den Garten Eden verlassen und in der Eigenverantwortung leben mussten, wird in der folgenden Erzählung einer österreichisch-tschechischen Familiengeschichte gut sichtbar.

Als Fotografin benötigt man eine gute Beobachtungsgabe und ein „offenes Ohr“, um Stimmungen wahrnehmen zu können. Die folgenden Begebenheiten haben sich tatsächlich in unterschiedlichen Familien des Waldviertels zugetragen und wurden mir im Laufe der Jahre erzählt. Sie wurden von mir zur folgenden Geschichte einer fiktiven Familie verknüpft und durch zehn philosophische Betrachtungen zwischen den Zeilen ergänzt.

Die berichteten Ereignisse könnten wahrscheinlich stellvertretend für viele Familienschicksale stehen. Zumindest hat jeder von uns Personen in seinem Bekanntenkreis, sei es privat oder beruflich, die eine oder mehrere Verhaltensmuster der beschriebenen Charaktere aufweisen.

In der Menschheitsgeschichte änderte sich scheinbar in den Persönlichkeitsstrukturen nicht viel. Es gibt sie immer noch: die Guten und die Bösen. Die wichtigste Frage ist jedoch nach wie vor: Ist GUT immer NUR GUT und BÖSE NUR BÖSE?

Wer bestimmt, was richtig oder falsch ist?

Wir besitzen zum Glück in unserer Kultur die Freiheit zu entscheiden, ob wir mit unseren Gedanken und unserem Handeln für unsere Seele Glück und Zufriedenheit schaffen!

„Freu‘ dich meine Seele“

von Eva Brandeis – Fotografenmeisterin
FOTOGRAFIE IST MEHR, als nur auf den Auslöser zu drücken!

Kurzbeschreibung

Betrachtungen über Gott und die Welt – Geschichten in Bildern erzählt
Es gibt eine Auslegung von Glauben, die macht Angst, klein und einsam. Aber es gibt für mich auch einen Glauben, der Mut, Kraft und Stärke verleiht, und diesem will ich mich in diesem Buch widmen.
„Freu‘ dich, meine Seele“, ist eine Einladung, sich allgemein nicht vom ersten Eindruck blenden zu lassen. Mein Ziel ist es, die negative Dynamik in unserem Alltag in eine „Es werde Licht“ – Dimension zu heben.

Anhand der imaginären Deutungen in Form von Bildern zu „Schöpfung“, „Vertreibung aus dem Paradies“, „10 Gebote“, „Kreuzweg“ und „14 Nothelfer“ habe ich für mich die Dinge des Seins aus verschiedenen Perspektiven charakterisiert. Neben den geschichtlichen Darstellungen/Legenden, Assoziationen, Meditationsanregungen, Gedanken und Fragen bleibt für Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, viel Spielraum für eigene Interpretationen.
Am Ende des Buches finden Sie ein Resümee in Form einer Familiengeschichte zum Thema: „Macht euch die Erde untertan!“ – Was die Menschen seit der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies aus der Welt gemacht haben.

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